Nach einem intensiven Seminartag möchte ich alle Teilnehmer gerne zu einem kleinen Rückblick einladen. Ich freue mich sehr über kurze oder auch längere Kommentare und Feedbacks hier auf der Website ganz unten.

Welcher Nachklang hat sich eingestellt? Was konnte ich mitnehmen? Was waren die eindrücklichsten Erlebnisse. Gibt es Kritik oder Anregung? Wie erzähle ich meine persönliche Geschichte dieses gemeinsamen Tages am Werk von Joseph Beuys und in der Auseinandersetzung mit der Annäherung an Kunst?

Ich möchte mich sehr herzlich bei allen Teilnehmer für Ihr Vertrauen, Ihre feine Aufmerksamkeit und die vielen wertvollen Beiträge bedanken, durch die dieser Seminartag so reich werden konnte. Und ein besonderer Dank gilt der Stiftung Sammlung Froehlich, die diesen Tag möglich gemacht und die Einladung ausgesprochen hat.

Auf bald und friedlich inspirierte Ostertage
Jannis

(alle Bilder: Milena Schäufele)


blick

ZEICHENungen am Weg zum Friedenshasen

Joseph Beuys ist Ikone und Mythos: einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts und immer rätselhaft. Philosophisch aufgeladen und ästhetisch oft wenig gefällig, scheint der Zugang zu seinen Werken vielen sehr komplex.

Anlässlich der aktuell gezeigten Zeichnungen von Joseph Beuys aus ihrer Sammlung lädt die Stiftung Froehlich zu einem Osterspaziergang auf den Spuren des Friedenshasen einIm Dialog mit Jannis M. Keuerleber entwickeln wir einen anschaulichen Zugang zur Kunst dieses eigenwilligen Genies.

Am Gründonnerstag,
den 24. März 2016,
von 10 bis ca. 20 Uhr

Von den Ausstellungsräumen der Sammlung Froehlich in Leinfelden geht es mit einem ausgedehnten Fußweg zum »Beuysraum« in die Staatsgalerie Stuttgart – begleitet vom Warmen Spazierstock des Künstlers.

Ein gemeinsames Mittagessen ist geplant.

Anmeldung bis 22.3. über info@sammlung-froehlich.de
www.sammlung-froehlich.de


 

In der Veranstaltungsreihe zu Beuys:
Seminartag: BEUYS ZEICHENungen auf dem zum Friedenshasen
Filmvorführung: „Zeige Deine Wunde“ und Gespräch mit dem Regisseur
Kunstbetrachtung: >no comment on Beuys: Alchemie der Kunst

 

Ein lesenswerter Artikel in der taz. zu einem österlichen Beuys – oder beuysschen Ostern: http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2003/04/19/a0262

Weitere interessante Artikel rund um den Friedenshasen finden sich auf www.7000eichen.de

SEMINARTAG: BEUYS ZEICHENungen am Weg zum Friedenshasen

2 Gedanken zu „SEMINARTAG: BEUYS ZEICHENungen am Weg zum Friedenshasen

  • 15. April 2016 um 17:36
    Permalink

    Lieber Jannis, der Seminartag zu Beuys incl. des Osterspaziergangs mit Transformationsritual im Wald war für mich ein sehr bereicherndes und sinnliches Ereignis. Besonders wirksam waren Deine kunst- und prozessorientierten Übungen mit Singen, Bewegen, Bildbetrachten, Wahrnehmem, Zeichnen in einer sehr wertschätzenden Gruppenatmosphäre. Hier wurden die von Beuys besagten Wandlungs- und Wärmeprozesse persönlich spürbar und nachvollziehbar. Der beuyssche Satz „es kommt alles auf den Wärmecharakter im Denken an. Das die neue Qualität des Willens“ inspiriert mich noch heute… Ich freue mich auf weitere anregende Kunstdialoge mit Dir!

    Antworten
  • 16. April 2016 um 5:25
    Permalink

    »Die Besonderheit des Seminars liegt im gemeinsamen Tun. Nicht nur die Dauer eines gesamten Tages, sondern auch die Langsamkeit der einzelnen Schritte ermöglichen ungewohnte Erfahrungen. Was praktiziert wird, kommt im Alltag nicht vor. Informationen laufen nur en passant mit. Entscheidend ist das Erkennen des eigenen Selbst – über die Wahrnehmung der Kunst. Individuelle und kollektive methodische Übungen rufen Lern(miss)erfolge hervor, lebendige Einsichten, dank derer die geübten Methoden zu Schlüsseln im Bund des Körperbewusstseins werden. Das Ganze vollzieht sich quasi als Komposition/Konzert: gehalten in tonangebender Notation (des Seminarleiters) und zugleich der fordernden Freiheit des Spiels (aller Teilnehmer) ausgesetzt, zwar strukturiert durch wiederkehrende Motive und wachgehalten kraft Rhythmus und Dynamik (im Zusammenklang), aber praktikabel nur unter Aufbringung höchster Konzentration und Aufmerksamkeit (als Musik). Danach ist Jeder beglückt und müde wie ein Kind!«

    Antworten

Kommentar verfassen